Esoterische Medizin - Das fehlende Verbindungsstück

Aktualisiert: 10. Mai

Im Folgenden möchte ich aufzeigen, warum die Esoterik und speziell die Esoterische Medizin so nützlich und ergänzend ist zur Schulmedizin, insbesondere in der heutigen Zeit.


Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass die Schulmedizin erstaunliche Fortschritte gemacht hat, wenn es um Chirurgie, Pharmakologie, Diagnostik, Transplantation, etc. geht. Gleichzeitig sind mit dieser Entwicklung die Ursprünge der Medizin in den Hintergrund geraten und damit die Betrachtung des Menschen als ein Ganzes und nicht bloß als von einander unabhängige Körperteile, die man kuriert ohne den Rest des Körpers zu berücksichtigen wie z.B. die mentalen, emotionalen, spirituellen und sozialen Komponenten. Die heutige Medizin ist sehr präzise im Stellen von Diagnosen, versteht es Symptome zu lindern oder zu beseitigen und verfügt über hervorragende chirurgische Techniken und Lösungen für viele der Krankheiten, an denen Menschen leiden. Gerade deshalb macht es Sinn, die Frage zu stellen, warum die Statistiken zu Krebs, Diabetes, psychischen und chronischen Erkrankungen aller Art einen nie gekannten Anstieg zeigen? Kann es sein, dass wir ein wesentliches Element im Heilungs-Gesundheits-Puzzle übersehen?


Könnte es sein, dass einer der möglichen Gründe, für die Zunahme von Krankheiten in unserer Gesellschaft darin besteht, dass wir die Verantwortung für unser eigenes Leben und unsere Entscheidungen nicht übernehmen wollen, sondern Krankheit lieber auf die Gene, die Umwelt, das System oder einfach nur als „Pech gehabt“ einstufen? Nur zu leicht schieben wir die Schuld auf alles und jeden (inklusive der Ärzte und das Gesundheitssystem), anstatt einzugestehen, dass wir Verantwortung tragen für uns und unsere Gesundheit und dass die Art wie wir leben und die Entscheidungen, die wir treffen, entweder gute oder schlechte Medizin sind.


Ob wir uns der Schulmedizin oder der Alternativen Medizin zuwenden, eines haben wir gemeinsam, wir möchten möglichst schnell wieder hergestellt werden. Wir suchen die erlösende Pille, das Wundermittel, den Star-Chirurgen, Chiropraktiker oder Homöopathen, die uns unseren Schmerz und unser Missbefinden nehmen, damit wir nicht hinterfragen müssen wie wir leben, die Art wie wir gehen, reden, denken, schlafen, essen, etc.


Ohne bis zu den Griechen und Ägyptern zurückschauen zu müssen, finden wir in der Neuzeit wissenschaftliche Studien, die esoterische und energetische Ursachen von Krankheiten untermauern. Aber aus bestimmten Gründen haben wir und insbesondere die Medizin sich dazu entschieden, diese zu ignorieren. Hier sind drei Beispiele:


1. Bereits in 1974 veröffentlichte die WHO einen Bericht (Lalonde [1]), mit einer Auflistung von Faktoren, die Krankheit und Tod beeinflussen. Diese Liste entspricht nicht den oben erwähnten allgemein verbreiteten Ansichten, sondern macht folgende Aussage:

Biologisch bedingt, z.B. genetisch bedingt: 23%

Umwelteinflüsse, also alle äußeren Faktoren, die den Körper beeinträchtigen und auf die wir keine oder nur wenig Kontrolle haben: 17%

Gesundheitliche Versorgung, Gesundheitssysteme, Krankenhäuser, etc.: 9%

Und der erstaunliche Faktor: über 50% wurde dem Lebensstil zugeschrieben, Entscheidungen über die jeder Kontrolle hat, wie Ernährung, Missbrauch von Narkotika, Bewegung, Beziehungen, etc.


Man nahm an, dass diese Studie dazu führen würde, dass die allgemeinen Gesundheitsempfehlungen, die Menschen auffordern würden mehr Verantwortung zu übernehmen ihre Gewohnheiten zu ändern, um ihre Gesundheit damit nachhaltig zu verbessern.


Aber auch nach dieser Studie, die aufzeigt, dass die vorherrschenden Faktoren in der Entstehung von Krankheit und Missbefinden in der Art wie wir leben liegt, bestehen wir darauf, dass unsere Gene, die Umwelt, das System oder „Pech“ die Hauptfaktoren für Krankheit sind.


2. Die psychosomatische Medizin[2] gibt es bereits seit Jahrtausenden. Und auch in unserem Jahrhundert studiert man die verschiedenen Patiententypen, klassifiziert nach ihren emotionalen Verhalten und mentalen Mustern. Es wurde beobachtet, dass Patienten mit der gleichen Krankheit ähnliche emotionale Merkmale tragen, z.B. Asthmatiker haben typischerweise eine geringe Selbstwertschätzung, sind ängstlich und eher unselbstständig. Der Herzpatient fordert viel von sich selbst, ist überenthusiastisch, gestresst und verantwortungsbewusst in seiner Arbeit. Rheuma-Patienten zeigen aggressives Verhalten mit Wutausbrüchen, die mit dem Alter zunehmend unterdrückt werden und zu Resignation führen. Es macht durchaus Sinn, dass bestimmte emotionale Konfigurationen mit bestimmten Krankheiten assoziiert sind, wenn nicht sogar zu ihrer Entstehung beitragen.


3. Die Forschung in der Psychoneuroimmunologie[3] zeigt zunehmend auf wie unser Denken und unsere Emotionen die Biochemie des Körpers beeinflussen.


Angeregt von diesen wertvollen wissenschaftlichen Arbeiten sollte die Medizin ihre Aufmerksamkeit auch auf die emotionale und mentale Realität richten und die Energie in der die Menschen leben und ihren Lebensstil als bestimmende Faktoren für Gesundheit oder Krankheit im Körper anerkennen. Die Medizin jedoch ist in die entgegengesetzte Richtung gegangen und fokussiert auf die Biochemie und Genetik, dabei wird vergessen, dass alles Energie ist. Das ist der Grund, warum ein großer Bedarf besteht für die Esoterik, denn die Verbindung von esoterischer Medizin und Schulmedizin kann wahre und anhaltende Heilung für die Menschen herbeiführen.


Wer im medizinischen Umfeld tätig ist stellt fest, dass Ärzte wie Pflegepersonal im allgemeinen nicht ausgebildet sind, die Energie in der Menschen leben zu betrachten. Wann immer etwas darauf hinweist, dass wir eine Verantwortung tragen für die Entstehung von Krankheit, stößt dies auf Ablehnung (außer vielleicht wenn man seine verschriebenen Medikamente nicht einnimmt). Der Glaube, dass Krankheit „einfach passiert" ist sehr verwurzelt und der Fokus liegt auf der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Körpers unter Ausschluss aller anderen Aspekte, so dass keine Harmonie des Ganzen möglich ist. Denn selbst diejenigen, die auf Empfehlungen hören, sich mehr zu bewegen, besser zu ernähren oder dem letzten Ernährungstrend folgen, tun dies oft aus Notwendigkeit oder ideologischer Überzeugung und nicht aus der freien Entscheidung sich selbstliebend zu behandeln.


Gewohnheiten zu ändern, ist etwas wovor wir zurückschrecken und zu vermeiden suchen, es sei denn wir haben eine lebensbedrohliche Krankheit, dann scheint die Mühe gerechtfertigt zu sein. Bis dahin möchte man „irgend etwas“, damit man sein Leben so weiter leben kann wie bisher, mit der gleichen Nachlässigkeit und ohne sich anschauen zu müssen, welche Weichen man damit stellt. Auch in der alternativen Szene ist das nicht anders: Man isst Bio, aber raucht (Tabak oder sogar Marihuana), man macht Yoga, aber trinkt weiterhin Wein und Kaffee, man nimmt nur naturheilkundliche Mittel, aber den Ärger kriegt der Partner ab und die Kinder leiden unter dem Mangel an Liebe...


Das Maß an Integrität und Verantwortungsbewusstsein, das im esoterischen Leben praktiziert wird begegnet einem selten. Es wird nicht nur beachtet, was man isst, sondern wie man isst, warum man isst und was man fühlt, wenn man isst... es ist ein sich stetiger vertiefender Prozess in der Zusage an sich selbst und seinen Körper. Nicht nur die Aktion (die Bewegung) wird betrachtet, sondern die Energie und Qualität in der diese Aktion (Bewegung) ausgeführt wird – ob diese liebevoll und fürsorglich für mich und andere ist oder nicht. (Mehr dazu hier)


Das ist der Grund, warum die Esoterik und die Esoterisch Medizin das fehlende Glied in der Kette sind.


  1. Erstens, weil sie auf Energie basiert bevor es um Materie geht, der Fakt, dass da Energie ist bevor wir denken, bevor wir fühlen und lange bevor es ein organisches Ungleichgewicht gibt. Wenn eine Krankheit auftritt, sind wahrscheinlich schon Jahre vergangen in denen die Energie nicht in Harmonie mit dem Körper war. Bevor wir nicht die Energie ändern, wird die Medizin mit allen ihren Fortschritten langfristig versagen müssen. Wir wissen alle, dass Krebs wiederkommen kann, denn Zellen werden jeden Tag neu kreiert und wieder zerstört. Die Frage ist in welcher Energie werden sie heute kreiert? Die Medizin kann uns Zeit schenken, aber wenn wir wahre und langanhaltende Heilung wollen, müssen wir Veränderungen vornehmen.

  2. Medizin in der bestehenden Form verändert nicht die Art wie wir leben, wohingegen die Esoterische Medizin den ganzen Fokus darauf legt unser Leben so zu verändern, dass es in Einklang und Harmonie mit dem Körper gelebt wird. Esoterische Medizin basiert auf der Tatsache, dass Krankheit durch uns entsteht und uns nicht einfach widerfährt. Sie bestärkt uns darin Entscheidungen zu treffen, die liebevoll und in Harmonie mit uns und unserer Umwelt sind.


Wir haben eine Verantwortung als medizinisches Fachpersonal die esoterische Philosophie, Psychologie und Medizin in unser Arbeitsumfeld zurück zu bringen, so dass jeder von diesem unschätzbaren Beitrag profitieren kann. Wenn wir uns wirklich um andere kümmern wollen, müssen wir uns vor allem erst einmal voll und ganz um uns selber kümmern. Ich habe damit angefangen auf die Qualität zu achten, in der ich Handlungen ausführe, die Freundlichkeit und Wahrhaftigkeit, die ich in jede Begegnung bringen kann und ich lerne beständig mehr zu beobachten, mich weniger zu verstricken und kann so die Menschen mehr lassen, wie sie sind. Und ich bin angenehm überrascht festzustellen, dass die meisten Menschen (Patienten) einen neuen Ansatz für ihr Problem finden, wenn man ein paar ganz einfache Fragen stellt, wie z.B. ... vielleicht sind Sie zu müde? ... vielleicht kümmern Sie sich um alle anderen, aber nicht um sich selbst? ... vielleicht arbeiten Sie zu hart?


Übersetzung des Blogs: The Missing Link: The Esoteric, von Julia Manglano, Krankenschwester




WHO - Aussage zu nicht übertragbaren Krankheiten

“Die Auswirkung der gravierendsten nicht übertragbaren Krankheiten (Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, chronische Atemwegserkrankungen und psychische Störungen) ist ähnlich alarmierend: zusammengefasst sind diese fünf Erkrankungen für ungefähr 86% aller Todesfälle und 77% der Krankheitsbelastung in der Region verantwortlich.

Nicht übertragbare Erkrankungen sind gekennzeichnet durch allgemeine Risikofaktoren, zugrundeliegende bestimmende Faktoren und die Möglichkeit der Intervention – hoher Blutdruck, Rauchen, Missbrauch von Alkohol, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, ungesunde Ernährung und physische Inaktivität – werden sehr verstärkt durch Lebensstil und demografische Veränderungen.

http://www.euro.who.int/en/health-topics/noncommunicable-diseases/noncommunicable-diseases


Bericht der Bundesregierung zum Krebsgeschehen in Deutschland

“Mindestens 30 Prozent aller Krebserkrankungen gelten weltweit als vermeidbar. Durch einen gesunden Lebensstil kann jeder sein Krebsrisiko senken. Denn Rauchen, starkes Übergewicht, mangelhafte Bewegung und zu viel Alkohol begünstigen den Krebs.”

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/11/2016-11-29-krebsbericht.html


Referenzen

[1]Lalonde Report 1974: http://www.phac-aspc.gc.ca/ph-sp/pdf/perspect-eng.pdf

[2] http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/psychosomatik/index.html

[3] https://kpni.de/patienten-info/



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